Vier vielversprechende Entwicklungen in der Alzheimer-Forschung

1. Bluttest zur Diagnose von Alzheimer Die Alzheimer-Krankheit ist mit der Ansammlung zweier schädlicher Proteine, Tau und Beta-Amyloid, im Gehirn verbunden. Diese können sich bis zu 20 Jahre vor dem Auftreten von Symptomen ansammeln. Bislang war die einzige Möglichkeit zur Diagnose von Alzheimer die Entnahme von Hirnwasser mittels Lumbalpunktion und Positronen-Emissions-Tomographie (PET) des Gehirns. 2. Impfstoff zur Prävention von Alzheimer In diesem Jahr wurden vielversprechende Studien zur potenziellen Schutzwirkung von Impfstoffen gegen Alzheimer durchgeführt. 3. Künstliche Intelligenz zur Alzheimer-Erkennung Zahlreiche Wissenschaftlergruppen weltweit untersuchen, wie künstliche Intelligenz (KI) zur schnelleren und genaueren Erkennung von Alzheimer eingesetzt werden kann. Die Früherkennung ist entscheidend, da sie ein frühzeitiges Eingreifen ermöglicht, das den Krankheitsverlauf grundlegend verändern oder seine Auswirkungen verringern kann. 4. Effektivere Diagnostik und Therapie in Entwicklungsländern Laut Alzheimer’s Disease International (ADI) leben 60 % der weltweit 55 Millionen Menschen mit Demenz in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen. Der Zugang zu Therapien und Diagnoseverfahren ist in diesen Ländern jedoch sehr eingeschränkt und teuer.

1/4/20261 min lesen

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