Legenden und Mythen des Titicacasees
Versunkene Stadt: Lokalen Legenden zufolge liegt eine versunkene Stadt im Titicacasee, die mit dem Aufstieg der Tiahuanaco- und Inka-Kulturen in Verbindung steht und aus der deren Gründer hervorgingen. Viracocha: In der andinen Mythologie stieg der Gott Viracocha aus den Tiefen des Titicacasees empor, um die Welt zu erschaffen; Mama Ocllo und Manco Cápac, die Gründer des Inka-Reiches, erschienen derweil auf einem Felsen auf der Sonneninsel. Interpretation: Diese Entdeckungen zeugen nicht nur von einer versunkenen Stadt, sondern zeigen auch, wie die Überflutung ehemals besiedelter Gebiete durch die historischen Schwankungen des Seespiegels die Landschaft und Geografie dieser alten Andenkulturen veränderte. Funde und Beweise: Tiahuanaco-Kultur: Überreste von Gebäuden, Mauern und landwirtschaftlichen Terrassen dieser bedeutenden Andenkultur wurden entdeckt. Sie lag in der Nähe des Sees und existierte vor über 2000 Jahren. Unterwasserstrukturen: Unterwasseruntersuchungen haben nicht nur die Mauern, Fundamente und Zeremonialstätten von Tiahuanaco freigelegt, sondern auch jene anderer präinkaischer Zivilisationen. Inka-Opfergaben: Es wurden auch Opfergabenkisten der Inka gefunden, darunter eine versiegelte Andesitkiste, die vor Jahrhunderten dort platziert wurde. Dies belegt die enge Verbindung zwischen den Inka und dem See.
1/9/20261 min lesen


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